RHA Juli 2017


Das Kolumbarium in der Bopparder Karmeliterkirche steht kurz vor seiner baulichen Fertigstellung.

Ende dieser Woche will die bauausführende Firma Kram die Arbeiten unterhalb der Orgelempore abgeschlossen haben, dann stehen in dem bedeutenden Sakralbau des WelterbeTals 1.100 Plätze für Urnenbestattungen zur Verfügung.
„Ab Mitte August können Grabstellen zur Urnenbestattung erworben werden“, sagt Kirchengemeinderat Willi Nickenig im Rahmen einer Baustellenbesichtigung gemeinsam mit Dechant Hermann-Josef Ludwig.
Die Idee zum Projekt „Kolumbarium“ in der Bopparder Karmeliterkirche entstand im Jahr 2011, ein Jahr später begann man in der Kirchengemeinde St. Severus mit konkreten Überlegungen und Planungen.
Nicht immer ohne Widerspruch, doch letztlich überzeugte der Entwurf der Frankfurter Architektengruppe Wandel-Lorch auch die Kritiker „Unsere wunderschöne Kirche bleibt auf Dauer als Denkmal und als Gotteshaus erhalten“, erklärt Willi Nickenig zufrieden.
Pastor Hermann-Josef Ludwig betont die pastorale Bedeutung des Kolumbariums:
„Die Verstorbenen finden in der Kirche ihren letzten Platz, wo wir Gottesdienste und die Auferstehung feiern. Der Tod wird ganz bewusst erlebt als Durchgang zum ewigen Leben.“


Fotos: [za/RHA]